Kleinkunst für jedermann

aktueller Stand:  19. Februar 2019

Ich stelle mich vor   ... und wie ich zum Malen kam

 

Am 18.10.1949 wurde ich in Olten geboren. Meine ersten 33 Jahre lebte ich in Hägendorf (SO), wo ich auch die Primar- und Bezirksschule besuchte. Nach einer dreijährigen kaufmännischen Lehre in einer Schuhfabrik in Olten fand ich meine Lebensstelle bei der SBB in Olten. 1982 zog ich nach Olten, wo ich zusammen mit meiner Gattin heute noch wohne. Nach mehr als 42 Jahren im gleichen Betrieb liess ich mich mit 62,5 Jahren frühpensionieren.

 

Ein Entscheid,  den ich nie bereute, denn es war mir seither noch nie langweilig. Entweder malte ich oder schrieb an den Radsportepisoden

 

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Inhaltsverzeichnis:  

 

- Ich stelle mich vor

- Bildergalerie

- Ausstellungen

- Kontakt

- Wettbewerb / Aktionen

- Radsportepisoden

- Links

 

 

Guten Tag

 

Wer auch immer reinschaut in meine Homepage, das freut mich sehr. Willkommen ! Lassen Sie sich überraschen !

 

Schreiben und Malen

 

Schreiben:  

Als Pensionierter habe ich Zeit, um viele Erlebnisse aufzuschreiben, Dutzende von Episoden, lustige und weniger lustige aus dem Alltag, aber ebenso viele Erlebnisse aus dem Umfeld des Radsportes aus meiner ebenso langen Renn- und Tourenfahrerkarriere. 

 

Malen:  ... und wie ich zum Malen kam

 

Mein Grossvater war Maler, mein Onkel Charles malte auch herrliche Bilder und meine Schwester Susi steht denen in nichts nach. So versuchte ich es als kleiner Bub und später als junger Erwachsener vorerst mit dem Bemalen von Ostereiern. (siehe Bild oben rechts)

Seit einigen Jahren zeichne und male ich Bildkarten.

Die  schwarz-weissen Tusch-Zeichnungen mit wenigen gold- und silberfarbenen Punkten und Linien finden im Bekanntenkreis guten Anklang. Es sind alles Unikate. Diese wurden nie verkauft, sondern nur an Liebhaber verschenkt.

 

Später besuchte ich einen Seidenmalkurs und kreierte Dutzende von Foulards, Krawatten usw.

 

Noch viel später, eigentlich erst seit meiner Pensionierung im Jahre 2012 versuche ich es mit dem Malen von Bildern in Oel. Zuerst besuchte ich einige Malkurse bei der Pro Senectute.

Das war auch notwendig, um die Technik kennen zu lernen.

 

Mir ist klar, über Kunst kann man diskutieren. Einigen Leuten gefallen meine Bilder, andere sehen das anders. 

Das ist auch recht so, denn es soll jeder dazu seine Meinung haben und diese auch behalten dürfen. 

 

Obwohl ich kein Kunstkenner bin, mir gefällt ein Bild spontan. Ob es von einem berühmten Künstler stammt oder von einem Unbekannten, spielt keine Rolle. Es ist gleich wie beim Wein. Entweder mundet der Einem oder nicht, egal aus welchem Preissegment er stammt.

Und so ist es auch mit den Bildern:  So habe ich von Stefan Grüter aus Olten viele schöne Bilder bewundert und war ob dem verlangten günstigen Preis mehr als positiv überrascht.

Im Gegensatz zu anderem  "Gekritzel", das oft zu horrenden Preisen angeboten wird und mir erst noch nicht zusagt.

 

Ein ganz anderes Kaliber sind die Bilder von Christoph Aerni und seinem Bruder André Aerni. Die gefallen mir sehr. Als Anfänger und unbegabt, würde es mir schwer fallen, Aktmodelle zu finden und diese erst noch so schön zu porträtieren, wie sie wirklich sind. Ueberlassen wir also das Metier denjenigen, die es wirklich gut beherrschen. 

Nicht minder gefallen mir die grossflächigen und aussage-kräftigen Bilder meines ehemaligen Arbeitskollegen Salvatore La Cola. (  www.lacola.ch  ). Man kann sich nur schwer vorstellen, wie viel Arbeit und Können hinter den bis ins Detail gehenden Pinselstrichen steckt.

 

Ebenso gefallen mir die Arbeiten meiner Veloclub-Kollegin Elvira Beck. (    www.artbyvili.ch     )Noch mehr bin ich überrascht von den farbenprächtigen Werken von Maya Lüscher, einem andern VCB-Mitglied. 

 

Die Fortschritte sind unverkennbar und das freut mich am meisten. So fand eines meiner ersten gemalten Bilder seinen Platz hinter der WC-Türe. Wahrlich kein Aufsteller für mich !

Die scheinbar gut gelungene Schnee-Eule hingegen fand Gnade vor den strengen Augen der Jury (Ehefrau) und nimmt in der guten Stube den schönsten Platz ein. 

 

Ich male für mich und weil es mir gut tut. Wenn aber jemandem ein Bild so sehr gefällt, dass er es unbedingt haben möchte, verkaufe ich es gerne.

 

Weil die Farbe, Leinwand, Pinsel und alles drum und dran eingekauft werden müssen, kann ich die Bilder nicht verschleudern oder verschenken. Für Fr. 20.-- gibt es noch gar nichts, ab Fr. 60.-- ein wenig mehr und ab rund hundert Franken, je nach Aufwand, ist allerdings etwas zu haben. Wenigstens die Unkosten sollen gedeckt werden, alles andere ist Hobby. Ein Hobby soll Freude bereiten und das macht es mir auch.

Schauen Sie doch mal rein. Auch als Geschenk ist ein Bild sehr geeignet und willkommen. 

Sie werden staunen, wie viel Freude man damit bereiten kann. (dem Beschenkten und mir natürlich auch !!!!!!)

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse.

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und nun, Tag X,  der 28.6.2017

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Fast schöner, als ein Rennen zu gewinnen. Nach mehr als zwei Jahren durfte ich meinen ersten Auftrag entgegen nehmen, um ein bestimmtes Bild zu malen.

Dieser scheint gelungen, den die Auftraggeberin ist zufrieden damit. Das hätte ich mir nie träumen lassen. Das spornt zu weiteren Taten an ! (siehe Steinbock I Nr 2017 - 7)

 

Es war für mich kein müssen, es war mir eine Freude daran zu arbeiten, war doch Freihandzeichnen nie meine Stärke. Wie Ihr sicher bemerkt habt, liegen mir die symmetrischen Bilder mehr, doch das kann sich ändern, denn mit dem Steinadler, dem Bartkauz, dem Waldkauz, dem Pfau, der Schnee-Eule, den Zebras, den Pinguinen, dem Tukan, dem Papagei sowie dem Luchs und Toulouse ist es auch recht herausgekommen. Es war ein Versuch wert, auch neue Gebiete in der Malerei kennen zu lernen. Aus Fehlern lernt man am meisten und es kann ja nur noch besser herauskommen !

 

Es darf also so weitergehen !

 

Von den bisher gemalten Bildern habe ich viele verschenkt. Keines reut mich, denn ich weiss, mit jedem Bild  jemandem eine Freude bereitet zu haben. 

 

....und am letzten Tag des Ausverkaufes, am 31.10.2018 also, meldet sich ein alter Rennfahrerkollege bei mir, kommt vorbei und findet gleich an einigen Bildern so Gefallen, dass er gleich deren vier kauft und mitnimmt. Das hätte ich mir nie träumen lassen !

 

Mit dem Luchs und dem Steinadler haben somit zwei der schönsten Bilder ein gutes Plätzli gefunden.

 

Ich hadere nicht, weil ich ihm die versprochenen 50 % Rabatt gewähren musste, sondern freue mich, dass ich auf diese Weise das Lager ein wenig abbauen konnte  

 

29.1.2019  - ein rabenschwarzer Tag und doch leuchtet etwas auf:  die Erleuchtung !  Nachdem ich mich rund zwei Jahre lang geärgert habe, dass ich das Bild nicht besser hingekriegt habe, versuchte ich es mit einer Korrektur oder einer Nachbesserung oder wie man es immer nennen mag. Es gab aber eine Nachverschlechterung nach und nach und je mehr ich daran korrigierte, je mehr sah ich ein, dass da nichts mehr zu machen war. Es war sicher kein Genuss, die Leinwand mit der Schere zu zerschneiden und den Rahmen auseinander zu reissen und ebenfalls zu entsorgen, doch die Genugtuung, sich von etwas loslösen zu können. Da muss man auch können und üben. Im Nachhinein bereue ich es nicht, das Bild vernichtet zu haben, denn aus den Augen ist auch aus dem Sinn, Basta, fertig

 

neuer Anlauf mit Acrylfarben :  Bisher malte ich in Oel. Der Geruch der Farben mag zwar im ersten Moment nicht so intensiv erscheinen, wie man meint. Wenn aber jemand mit Asthma und anderen Atemproblemen zu kämpfen hat, schleckt das keine Geiss weg, dass das ungesund ist. In der Wohnung male ich schon lange nicht mehr. Im Wintergarten nur bis in den Herbst hinein, nicht weil man dort heizen kann, sondern weil man dort so lange lüften kann, bis es nicht mehr "stinkt". Im Winter wäre dies nicht mehr der Fall und im Velokeller kann man zwar auch heizen, aber der Raum ist so klein, dass es intensiver riecht, als anderswo. Zudem fehlt mir dort das Tageslicht, das brauche ich aber, um optimale Bedingungen zu haben.

Nun, auf die Idee mit Acryl zu malen war ich auch schon gekommen, doch wehrte ich mich lange Zeit dagegen. Es gibt aber keinen Grund, es nicht auch einmal damit zu versuchen. So male ich nun in den Wintermonaten mit Acrylfarben. Es ist zwar ganz etwas anderes, als mit Oel, doch sind die Farben geruchsneutral, also gerade das, was ich benötige und erreichen wollte. Ich bin gespannt, wie es herauskommt und lasse mich gerne positiv überraschen. Vielen Dank Romina für die geschenkten Acrylfarben und die Aufmunterung dazu, es doch einmal zu versuchen  !!

1973 erste Versuche mit Ostereiern (Wasserfarbe)

 

(Die waren aber schnell gegessen und einfach weg vom Teller. Das hat mich sehr entmutigt, dachte und hoffte ich doch, dass man diese ein wenig länger aufbewahrt, damit man auch fürs Auge etwas hat)

 

Bauernmalerei - erster Versuch

(oder so etwas ähnliches) 

 

und die Story dazu:

 

Als ich noch zu Hause im Elternhaus wohnte, hatte ich mein Werkzeug überall verstreut. Als mir ein alter, aber grosser und solider Kasten angeboten wurde, war ich froh darum. Die vielen Regale waren genau das Richtige für meine Utensilien. Die dunkelbraune und erst noch abgeblätterte Farbe gefiel mir jedoch gar nicht und so beschloss ich, diesen recht farbig anzumalen. So eine richtige Bauernmalerei sollte es werden, obwohl ich das nicht gelernt hatte. Es wurde wirklich ein farbenprächtiges Werk das ich voller Stolz mal einem Kollegen zeigte und fragte, wieviel er mir dafür biete. Buechi machte mir ein Angebot, das war mir aber zu tief. Die zehn Franken, die er mir vorschlug, deckten nicht einmal die Kosten für den Pinsel und die Farben. Als ich ihm das sagte und nicht einwilligte, wollte ich aber dennoch wissen, ob ihm meine Malkünste nicht gefallen oder wieso er so wenig dafür geboten hatte. Er lachte nur und sagte, dass er den Kasten gar nicht benötige und dafür keine Verwendung habe, er wolle nur eine neue Lauge  ausprobieren. Er sei im Moment daran, zu Hause die Fensterläden abzulaugen.

Das war auch kein Aufsteller für mich und ich liess das Malen für eine Weile sein. 

 

Der Einstieg - ein Wandbild

Nach einem Brandfall vor mehr als dreissig Jahren an meinem Arbeitsort in der Palettenreparaturwerkstätte wurde eine Brandmauer erstellt. Diese sollte mit einem Bild verschönert werden, denn man wollte ein bisschen Farbe in den grauen und düsteren Betrieb bringen. So erschien intern eine Ausschreibung und Einladung, mit einem Wandbild den Raum zu verschönern.  Da ich immer schon viel Freude an Wandbildern hatte, war für mich klar, dass ich es versuchen wollte. Es wurden ausdrücklich keine Bilder von Tieren, Personen oder Gegenständen gewünscht, sondern es sollten nur Linien, Kreise oder Flächen darin vorkommen. Ich dachte mir dabei, dass es sicher einen oder zwei Preise zu gewinnen gebe und dass kaum mehr als ein Dutzend Mitarbeiter mitmachen würden. Beim Lotto oder Toto sind die Chancen etwas zu gewinnen 1 : 6'000'000 oder noch kleiner. Bei einer Chance von 1 : 12 sah das schon viel besser und erfolgversprechender aus  Da es im Hintergrund des Raumes hellblaue und orangefarbene Abluftrohre hatte, war mir bald einmal klar, dass es im Vordergrund ebenso weitergehen sollte. Ich liess mir in der eigenen Schreinerei ein Reissbrett sowie eine Reiss-Schiene anfertigen. Mit einem Fünfliber in die Kaffeekasse kam ich äusserst günstig dazu. Zu Hause machte ich die ersten Entwürfe und da es so herauskam, wie ich mir das vorgestellt hatte, zeichnete und malte ich das auch so. In einem neutralen Couvert und mit einem Kennwort versehen, reichte ich meinen Vorschlag ein. Nur wenige Tage später wusch ich auf der Toilette meine Hände, als der Vorstand, also mein oberster Chef hineinkam. Er begrüsste mich mit den Worten: Schön, dass ich Sie antreffe, zu Ihnen wollte ich gerade. Er überreichte mir eine neue Fünfhunderternote (das gab es damals noch) und eröffnete mir, dass ich den Mal-Wettbewerb gewonnen habe. Zwar sei ich "nur" Zweiter von weniger als einem Dutzend  Teilnehmern geworden, doch die Jury habe entschieden, dass das Siegerbild mit über fünfzig Farbkombinationen nicht eins zu eins auf die riesige Mauer gebracht werden könne. Ich freute mich darüber sehr und dankte ihm dafür.  Ich steckte die Note ein mit der Bemerkung: vielen Dank und erst noch steuerfrei ! Es war eine unkomplizierte Angelegenheit, hätte mir aber auch vorstellen können, dass die Uebergabe des Preise im Chef-Büro oder im Café auch eine Möglichkeit gewesen wäre.

Zu Hause streckte ich den Geldschein meiner Frau entgegen und liess Sie erraten, woher ich das Geld habe. Sie lag mit Ihrem Tipp richtig und behielt die Note gleich mit der Bemerkung: vielen Dank, das gibt mir die Anzahlung für den schicken Ledermantel, den ich mir heute beim Türken bestellt habe.

 

Nach wenigen Wochen kam der beauftragte Malermeister zu mir ins Büro und wollte noch Details wissen. Ich erwiderte ihm, er sei der Fachmann und ich könne nicht mehr viel dazu beitragen. Ich komme dann, um mein Visum mit einem dicken Filzstift unter das Werk zu setzen. Und so war es auch.

 

Das war ein erster Höhepunkt meiner Malerei. nie hätte ich daran gedacht, dass gleich einer ganzen Jury mein Bild ebenso gefallen würde wie mir 

(Bild folgt, sobald ich dieses knipsen kann)

 

 

und zur Seidenmalerei siehe unten

 

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.... und dann die Seidenmalerei mit Foulards 2006 (Muster macht man, indem man grössere oder kleinere Meersalzkörner darüber streut. Je grösser ein Salzkorn ist, je mehr Farbe kann es aufsaugen und demzufolge grösser wird der Strahl/Stern)

 

und Krawatten 2007

 

(nicht ganz einfach. Die Farbe zerfliesst auf Seide rasend schnell und bis in die hinerste Ecke. Mit Gutta setzt man Markierungen - bis hierher und nicht weiter. Innerhalb einer abgegrenzten Fläche bleibt nun die Farbe fix)

sowie Dutzende von Tuschzeichnungen für Bildkarten - jede ein Unikat

 

 

und weitere Karten unten im 

 

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